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TSR Recycling
Was der Mensch verbindet,
das sollte er auch trennen
können
Leichter, stabiler, flexibler – die positiven Eigenschaften von Verbundstoffen sind unbestritten. Klar ist aber auch, dass komplexe Materialmixe eine echte Herausforderung darstellen, wenn es um wirtschaftliches Recycling geht. Genau dieser Herausforderung stellen wir uns.

Unterwegs im Namen der Trennforschung

  • TSR verfolgt den ehrgeizigen Plan, Stoffkreisläufe für mehr und mehr Materialien zu schließen und so viele natürliche Rohstoffe zu schonen wie irgend möglich. Letzteres lässt sich auf zwei Arten erreichen. Zum einen können bestehende Recyclingprozesse weiter optimiert werden. Zum anderen kann man versuchen, Lösungen für spezielle Metalle wie Aluminium mit Anhaftungen oder Metallkompositionen zu entwickeln, bei denen Recycling bis dato nicht wirtschaftlich oder technisch nicht machbar ist. Ambitioniert, wie wir sind, haben wir uns gleiche beide Ansätze auf die Fahne geschrieben. Logisch, dass da einiges an Forschungsprojekten zusammenkommt. Die wichtigsten möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen. Neuestes aus der Trennforschung sozusagen.

  • Bei unseren Forschungsprojekten arbeiten wir mit Experten aus diversen Bereichen zusammen – von Entsorgungswirtschaft bis Hochschule

  • REMINE – aus Mischfraktionen das Beste herausholen

    Nur wer sich selbst weiterentwickelt, kann anderen perfekte Unterstützung liefern. Diesem Ansatz folgend legen wir großen Wert darauf, die TSR-interne Wertschöpfung kontinuierlich zu verbessern. Hierfür haben wir mit REMINE ein bereits fördermittelbewilligtes Projekt ins Leben gerufen, das in naher Zukunft in die Umsetzung gehen wird. Geplant ist der Bau einer Anlage, mit der unter anderem TSR- eigene Shredderrückstände aufbereitet werden können. Das ist schon allein deshalb ein wichtiges und lohnendes Unterfangen, weil es genau da ansetzt, wo die Behandlung metallhaltiger Abfälle aktuell noch zur Sackgasse wird: bei aus Kleinstteilen bestehenden Mischfraktionen. Aus diesen wollen wir mittels hochmoderner Trennverfahren reine Metalle und Kunststoffe zurückgewinnen.

  • Zukunftsmusik, die schon heute spielt

    Im Bereich Aluminiumrecycling betreiben wir hochentwickelte Sortieranlagen. Mehr hierzu unter:

    Anlagen

Phoenix Mining – Kupfer und Co auf der Spur

  • Phoenix Mining ist ein Joint Venture von TSR und London Mining Associates mit dem Ziel, aus schwer aufzubereitenden Abfällen wertvolle NE-Metalle herauszuholen. Unter anderem geht es dabei um Müllverbrennungsschlacken, die zu 15 bis 18 Prozent hüttenfähiges Material in Form von Kupfer, Zink und Edelmetall enthalten. Phoenix Mining leistet aber nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Rohstoffen, es bedient auch eine aus ordnungspolitischen Gründen immer größer werdende Nachfrage. Neuesten Gesetzesvorgaben zufolge sind Müllverbrennungsanlagen (MVA) zu einer tiefergehenden Aufbereitung ihrer Schlacke verpflichtet. In den nächsten Jahren wird die jährliche Gesamtmenge an NE-Metallen in den aufzubereitenden MVA-Schlacken von aktuell 85.000 Tonnen auf vermutlich mehr als 130.000 Tonnen ansteigen.

    Alles zu Phoenix Mining finden Sie auf der Website phoenix-mining.eu

Forschungsprojekt Altautos – was vom Fahren übrig bleibt

  • Was lässt sich in Zeiten von Leichtbauweisen und Verbundstoffen eigentlich wirklich noch an Metallen zurückgewinnen? Diese Frage zu beantworten, war Aufgabe des vom Umweltbundesamt unter Leitung von Ökopol – Institut für Ökologie und Politik – durchgeführten Forschungsprojekts Altautos, für das wir mit unserer Shredderanlage in Brandenburg einen wichtigen Beitrag geleistet haben. Insgesamt 214 Schrottautos wurden als Monocharge geshreddert, um anschließend eine genaue Aussage über die Zusammensetzung der Outputfraktion treffen zu können. Hierfür haben wir diese genauestens hinsichtlich ihres Metallgehalts – inklusive Seltener Erden und Sondermetalle – analysiert. Insgesamt konnten so wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wo beim Autorecycling aktuell Verluste auftreten und was sich verbessern lässt. Ein Prozess, der im Zusammenspiel mit der Automobilindustrie angestoßen werden muss. Denn nur wenn die Rückgewinnung von Metallen schon bei der Produktentwicklung mitgedacht wird, kann Recycling funktionieren.

  • Die beim Projekt geshredderten Autos waren im Schnitt 18 Jahre alt. Für heutige Modelle, die noch komplexere Verbundstoffe und Elektronik enthalten, würde die Recyclingprognose aufgrund des steigenden Materialmixes noch schlechter ausfallen

ARGOS – Metallauge sei wachsam

  • Aktuell geht viel potenziell rückgewinnungsfähiges Metall verloren, weil bei aufzubereitenden Produkten nicht klar ist, wie sie genau zusammengesetzt sind. Um dieses Problem zu lösen, haben wir ein eigenes Projekt ins Leben gerufen. Zusammen mit Wissenschaftlern entwickelten wir ein Echtzeitanalyse-System, mit dem man gezielt bestimmten Metallen selbst in kleinsten Dosierungen auf die Spur kommen kann. Eine echte Detektivarbeit, basierend auf sensorbasierter Partikelcharakterisierung, mathematischen Ableitungen und empirisch bekannten Stoffstromeigenschaften. Klingt kompliziert. Ist es auch. Deshalb haben wir uns für dieses Projekt Unterstützung vom Feinsten an die Seite geholt: das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling der RWTH Aachen.

    Mehr zum Projekt
    ARGOS

Um diese Metalle und Materialien geht es

    Legierungselemente

    Nickel

    Chrom

    Wolfram

    Niob

    Kobalt

    Tantal

    Edelmetalle

    Gold

    Silber

    Platingruppen-metalle

    Magnetmaterialien

    Neodym

    Praesodym

    Dysprosium

  • Forschen ist zusammen am schönsten

    Sie haben als Unternehmen oder Forschungseinrichtung Interesse an einer Zusammenarbeit oder möchten eine unserer Innovationen in Ihrem betrieblichen Alltag anwenden? Sprechen Sie uns an: 0800 – 8772667

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