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Jobmaschine Umweltwirtschaft

Außenminister Frank-Walter Steinmeier besucht geplantes Leuchtturmprojekt in Brandenburg/Havel

Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Herwart Wilms (Geschäftsführer REMONDIS Assets & Services GmbH & Co. KG) , Andreas Blohm und Daniel Deegener (beide Projekt REMINE), Holger Ulbricht (Geschäftsführer Märkische Entsorgungsgesellschaft Brandenburg mbH), Bernd Fleschenberg (Geschäftsführer TSR Recycling GmbH & Co. KG) und Thomas Schiefelbein (Geschäftsführer Märkische Entsorgungsgesellschaft Brandenburg mbH) Foto: Stefanie Loos

Brandenburg an der Havel. Die Umweltwirtschaft in Deutschland ist auf dem Weg zu einer Schlüsselbranche. Davon konnte sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Freitag bei einem Besuch der Unternehmensgruppe Remondis in Brandenburg an der Havel überzeugen. Hier plant die Gruppe den Bau einer hoch innovativen Anlage für Metall- und Kunststoffgewinnung aus metallhaltigen Abfällen. Das Projekt REMINE mit seiner zweistelligen Millioneninvestition gilt als Leuchtturmprojekt der Recyclingwirtschaft.

„Wir setzen auf Investitionen in eine Zukunftsbranche, die langfristig Arbeitsplätze sichert und einen entscheidenden Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leistet“, sagt Bernd Fleschenberg, Geschäftsführer TSR Recycling GmbH & Co. KG, die das REMINE-Projekt umsetzt. „Künftig können wir in Brandenburg an der Havel durch ein modernes Recyclingverfahren sogenannte Abfallfraktionen und Zwischenprodukte wieder als Recyclingrohstoffe der Industrie zur Verfügung stellen. Damit leistet REMINE einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und zum Klimaschutz.“

Laut jüngsten verfügbaren Zahlen erwirtschaftete die deutsche Umweltwirtschaft insgesamt 114.000 Millionen Euro bezogen auf Dienstleistungen, Waren und Technologien für den Umweltschutz (Stand 2012). Zudem hat die Branche dem Umweltwirtschaftsbericht NRW zufolge in den vergangenen Jahren deutlich an Innovationskraft gewonnen. So lag die Anzahl der Patentanmeldungen mit Umweltwirtschaftsbezug im Jahr 2012 bei bundesweit 4,8 Patenten je 1.000 Erwerbstätige. Damit lag die Patentintensität der Branche gleichauf mit dem Maschinenbau. Die Recycling- und Umweltwirtschaft schließt auch auf diesem Gebiet zu den etablierten Schlüsselindustrien auf. Dieser Trend setzt sich Experten zufolge immer weiter fort.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Frank-Walter Steinmeier ließ sich das Konzept zur Reaktivierung des ehemaligen Stahlwerkstandortes sowie die technischen Möglichkeiten, wie die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Emission, erklären. „Innovation, industrielle Entwicklung und Umweltschutz müssen Hand in Hand gehen. Das sichert auch zukunftsfähige Arbeitsplätze“, sagte der SPD-Politiker zum Abschluss seines Besuchs.

Die Umweltwirtschaft zählt in Deutschland aber auch in Europa zu den Jobmaschinen. Mehrere Millionen Erwerbstätige sind derzeit bei Unternehmen der Umweltwirtschaft beschäftigt. Besonders positiv: Die Mitarbeiterzahlen expandieren mit hohem Tempo. So vergrößerte sich der NRW-Studie zufolge allein von 2009 bis 2012 der Kreis der Branchenbeschäftigten um 6 Prozent. Er wuchs damit doppelt so stark wie die Anzahl der Arbeitnehmer in der Gesamtwirtschaft. Auch auf europäischer Ebene arbeiten immer mehr Menschen in der Umweltwirtschaft.

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