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TSR Recycling

Wegbereiter für die klimaneutrale Stahlproduktion

Symbolischer Spatenstich mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart für den Neubau einer innovativen Aufbereitungsanlage am Duisburger Standort von TSR Recycling

Symbolischer Spatenstich (v.l.n.r): Christian Blackert (Regionalleiter TSR Recycling GmbH & Co. KG), Norbert Rethmann (Ehrenaufsichtsratsvorsitzender RETHMANN SE & Co. KG), Dr. Rosa Peter (Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH), Prof. Dr. Andreas Pinkwart (NRW-Wirtschaftsminister), Dr. Arnd Köfler (CTO thyssenkrupp Steel Europe AG), Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg), Markus Bangen (Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG) und Bernd Fleschenberg (COO TSR Recycling GmbH & Co. KG)

Lünen, 21. April 2022. Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg), Markus Bangen (Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG) und Norbert Rethmann (Ehrenaufsichtsratsvorsitzender RETHMANN SE & Co. KG), Dr. Rosa Peter (Hüttenwerke Mannesmann GmbH) sowie Dr. Arnd Köfler (CTO thyssenkrupp Steel Europe AG) haben Bernd Fleschenberg (COO TSR Recycling GmbH & Co. KG) und Christian Blackert (Regionalleiter TSR Recycling GmbH & Co. KG) mit dem symbolischen Spatenstich das offizielle Startsignal für den Bau der neuen Aufbereitungsanlage am Duisburger TSR-Standort gegeben.

Mit dem Ziel, die Recyclingkreisläufe von Eisen und Stahl zu stärken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß bei der Stahlproduktion signifikant zu senken, wurde im Rahmen des Forschungsprojektes REDERS (Reduzierte CO2-Emissionen durch Erhöhung der Recyclingquote bei der Stahlherstellung) die innovative Technologie für den Neubau entwickelt, die einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur klimaneutralen Stahlproduktion leistet.

Schon Ende 2022 soll auf einer Teilfläche der rund 130.000 Quadratmeter großen Niederlassung die neue Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen werden und das in Kooperation mit den Projektpartnern thyssenkrupp Steel und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann entwickelte Recyclingprodukt TSR40 im industriellen Maßstab produzieren. Dank modernster Zerkleinerungs-, Entstaubungs- und Separationstechnik wird aus üblichen Vormaterialien – wie etwa Altfahrzeugen – das neuartige und zertifizierte TSR40 hergestellt, das einen Einsatz im Hochofen sowie eine Steigerung des Recyclinganteils im Konverterprozess ermöglicht und den CO2-Ausstoß in der Stahlproduktion erheblich reduziert.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Der Umbau zur zukunftsfesten und klimafreundlichen Industrie von morgen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Auf dem Weg dorthin müssen wir die Stärken einzelner Branchen zusammenbringen und gemeinsame Potenziale nutzbar machen. Der enge Schulterschluss der nordrhein-westfälischen Stahl- und Recyclingbranche im Projekt REDERS zeigt, wie das am traditionsreichen Standort Duisburg gelingen kann. Ich bin davon überzeugt, dass das Vorhaben wegweisend für die gesamte Branche sein wird.“ Bereits im August 2021 überreichte er dem Projektkonsortium im Rahmen des „Programms für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen, kurz progres.nrw“, einen Fördermittelbescheid in Höhe von 6,4 Millionen Euro.

 „Dieses Projekt bietet uns die Möglichkeit, schnell Fortschritte bei der Reduzierung der CO2-Emissionen zu erzielen. Neben der langfristigen Transformation unseres Anlagenparks hin zu wasserstoffbasierter Direktreduktion nutzen wir alle Möglichkeiten, auch im traditionellen Hochofenprozess bereits jetzt CO2 zu vermeiden. Der Einsatz von schrottbasierten Recyclingmaterial im Hochofen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, erklärt Dr. Arnd Köfler, der das Projekt seitens thyssenkrupp Steel betreut.

„Neben den positiven Effekten für Umwelt- und Ressourcenschutz stehen der Anlagenneubau und das neuartige Produkt auch stellvertretend für eine nachhaltige Rohstoffsicherung in Deutschland und Europa“, ergänzt TSR-Geschäftsführer Bernd Fleschenberg. „Mit TSR40 können wir einen erheblichen Anteil des zukünftigen Rohstoffbedarfs der Industrie decken. Gerade in Zeiten unterbrochener Lieferketten ist unsere Anlage am Standort Duisburg damit ein Leuchtturmprojekt mit Modellcharakter für weitere Stoffströme.“

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